Bingen 29.8.2026: Der Lions Club Bingen, der Schwimmsportverein Bingen (SSV Bingen) und die zahlreichen Unterstützer des Binger Entenrennens haben ein Ziel: Kinder aus sozial benachteiligten Familien sollen eine Chance erhalten, schwimmen zu lernen. Der Vorsitzende, Matthias Müller, vom SSV Bingen ist stolz, dass 2024 und 2025 insgesamt 142 Kinder mit finanzieller Unterstützung des Lions Clubs sowie seines Vereins ihr Seepferdchen ablegen konnten. Die Einrichtungen der Jugendhilfe, die Kindertagesstätten und die Schulsozialarbeit melden dem SSV die entsprechenden Kinder mit Bedarf.
Lose für 5 Euro sichern den guten Zweck und Gewinnchancen von über 3.000 Euro

Den ersten 100 nummerierten Siegerenten winken auch in diesem Jahr Preise von inzwischen über 3.000 Euro. „Für die kleinen Gewinner haben wir natürlich auch wieder Spielzeug als Dankeschön fürs Mitmachen“, bemerkt der Präsident des Lions Club Bingen, Stefan Wienand. Er dankt den nachfolgend genannten Unternehmen, die Sachspenden und Gutscheine für die Verlosung bereitstellen bzw. mit Geldspenden von immerhin 1.000 Euro zur Finanzierung der Schwimmkurse beitragen.
Sachspenden und Gutscheine von: Weber-Stephen Deutschland GmbH, AXA Versicherung Wienand, PAPA RHEIN, Fitness California, Büdesheim, NH Hotel, Vinothek, Zollamt, Ristorante – Pizzeria Calimero, Backhaus Lüning, H-U-Immobilien, Hissenauer & Ubl, La Sera, Weinsenat Binger Mäuseturm e.V., Weinpräsente der Weingüter Bernhard Grünewald, Hemmes, Heribert Kastell, Josef Müller & Sohn, Hermann Wendel, Eiscafe Rialto, Eiscafe Dolomiti Büdesheim, KiKuBi Programmkino.
Geldspenden von: AXA Versicherung Stefan Wienand, H-U-Immobilien, Apotheke am Römer, Landmetzgerei Dobroschke, Frowein-Haustechnik GmbH, Weingut Hemmes, REMAX, Sparkasse Rhein-Nahe, MVB
Ein besonderes Dankeschön richtet Wienand an die DLRG, die Binger Rudergesellschaft und die Feuerwehr Bingen Stadt, ohne die das Entenrennen nicht stattfinden könnte.
Bei Niedrigwasser gibt es einen Plan B!
„Die Verlosung wird unabhängig vom Wasserstand in der Nahe durchgeführt“, betont Wienand. Können die Enten in der Nahe nicht schwimmen, soll am Rhein-Nahe-Eck ein großes Kinderplanschbecken zum Einsatz kommen. Die ersten 100 Siegerlose werden sodann aus den Händen der Weinmajestäten ermittelt, erläutert Wienand den Plan B.
Der Vorverkauf hat begonnen
Nummerierte Lose gibt es im Vorkauf bei der Binger Tourist-Info, Rosenhauer & Kunz in der Salzstraße, Landmetzgerei Dobroschke in Bingen-Dromersheim und jetzt zum Winzerfest an den Weinständen Bernhard Grünewald, Hemmes, Hermann Wendel, Heribert Kastell sowie Josef Müller und Sohn.
Drittes Entenrennen startet am Samstag, 05.09.2025 um 15:00 Uhr
Die Veranstaltung findet von der Herterbrücke bis zum Rhein-Nahe-Eck statt. Auch bis kurz vor dem Start gibt es noch Lose vor Ort.
Mach mit für eine gute Sache – zusätzliche Spenden für „Nichtschwimmerkurse“ unter www.lions-club-bingen.de
Entenrennen – Vorverkauf zum Winzerfest – Bei Niedrigwasser gibt es einen Plan B!
Bingen 29.8.2026: Der Lions Club Bingen, der Schwimmsportverein Bingen (SSV Bingen) und die zahlreichen Unterstützer des Binger Entenrennens haben ein Ziel: Kinder aus sozial benachteiligten Familien sollen eine Chance erhalten, schwimmen zu lernen. Der Vorsitzende, Matthias Müller, vom SSV Bingen ist stolz, dass 2024 und 2025 insgesamt 142 Kinder mit finanzieller Unterstützung des Lions Clubs sowie seines Vereins ihr Seepferdchen ablegen konnten. Die Einrichtungen der Jugendhilfe, die Kindertagesstätten und die Schulsozialarbeit melden dem SSV die entsprechenden Kinder mit Bedarf.
Lose für 5 Euro sichern den guten Zweck und Gewinnchancen von über 3.000 Euro
Den ersten 100 nummerierten Siegerenten winken auch in diesem Jahr Preise von inzwischen über 3.000 Euro. „Für die kleinen Gewinner haben wir natürlich auch wieder Spielzeug als Dankeschön fürs Mitmachen“, bemerkt der Präsident des Lions Club Bingen, Stefan Wienand. Er dankt den nachfolgend genannten Unternehmen, die Sachspenden und Gutscheine für die Verlosung bereitstellen bzw. mit Geldspenden von immerhin 1.000 Euro zur Finanzierung der Schwimmkurse beitragen.
Sachspenden und Gutscheine von: Weber-Stephen Deutschland GmbH, AXA Versicherung Wienand, PAPA RHEIN, Fitness California, Büdesheim, NH Hotel, Vinothek, Zollamt, Ristorante – Pizzeria Calimero, Backhaus Lüning, H-U-Immobilien, Hissenauer & Ubl, La Sera, Weinsenat Binger Mäuseturm e.V., Weinpräsente der Weingüter Bernhard Grünewald, Hemmes, Heribert Kastell, Josef Müller & Sohn, Hermann Wendel, Eiscafe Rialto, Eiscafe Dolomiti Büdesheim, KiKuBi Programmkino.
Geldspenden von: AXA Versicherung Stefan Wienand, H-U-Immobilien, Apotheke am Römer, Landmetzgerei Dobroschke, Frowein-Haustechnik GmbH, Weingut Hemmes, REMAX, Sparkasse Rhein-Nahe, MVB
Ein besonderes Dankeschön richtet Wienand an die DLRG, die Binger Rudergesellschaft und die Feuerwehr Bingen Stadt, ohne die das Entenrennen nicht stattfinden könnte.
Bei Niedrigwasser gibt es einen Plan B!
„Die Verlosung wird unabhängig vom Wasserstand in der Nahe durchgeführt“, betont Wienand. Können die Enten in der Nahe nicht schwimmen, soll am Rhein-Nahe-Eck ein großes Kinderplanschbecken zum Einsatz kommen. Die ersten 100 Siegerlose werden sodann aus den Händen der Weinmajestäten ermittelt, erläutert Wienand den Plan B.
Der Vorverkauf hat begonnen
Nummerierte Lose gibt es im Vorkauf bei der Binger Tourist-Info, Rosenhauer & Kunz in der Salzstraße, Landmetzgerei Dobroschke in Bingen-Dromersheim und jetzt zum Winzerfest an den Weinständen Bernhard Grünewald, Hemmes, Hermann Wendel, Heribert Kastell sowie Josef Müller und Sohn.
Drittes Entenrennen startet am Samstag, 05.09.2025 um 15:00 Uhr
Die Veranstaltung findet von der Herterbrücke bis zum Rhein-Nahe-Eck statt. Auch bis kurz vor dem Start gibt es noch Lose vor Ort.
Mach mit für eine gute Sache – zusätzliche Spenden für „Nichtschwimmerkurse“ unter www.lions-club-bingen.de
Enten retten Nichtschwimmer – Drittes Binger Entenrennen startet zum Winzerfest
Bingen, 3.8.2026: Den Erfolg des Binger Entenrennens will der Lions Club Bingen mit vielen aktiven Vereinen auch in diesem Jahr fortsetzen. Am Samstag, den 05.09.2025 um 15:00 Uhr startet wieder der Countdown: „Drei … zwei … eins … LOS!“
Hunderte von gelben Enten stürzen von der Herterbrücke in die Nahe. Die Unterstützer der guten Sache, vor allem viele Familien mit Kindern, feuern die nummerierten Enten von der Brücke oder von der Nahepromenade an. Jeder hofft natürlich, dass die Ente mit seiner Enten-Los-Nummer ganz vorne mit dabei ist.
Die Enten kämpfen um Positionen auf dem Weg in einen großen Trichter am Rhein-Nahe-Eck. Dort werden die Sieger von den Lions-Freunden ermittelt. Boote der DLRG, Feuerwehr und des Rudervereins unterstützen das Spektakel, sorgen für Sicherheit und helfen verirrten Enten wieder auf den Weg zum Zieleinlauf.
Die ersten 100 Enten im Ziel gewinnen und es winken Preise im Gesamtwert von über 1.000 Euro. Auch wenn die eigene Ente nicht gewinnt, tut man etwas Gutes:
5 Euro – für ein Kind, das noch nicht schwimmen kann
So sehen Sieger aus!
Jede nummerierte Ente steht für eine Spende, betont der Präsident des Lions Clubs Bingen, Stefan Wienand. Ein Beitrag, der Leben retten kann und der Handlungsbedarf ist weiterhin groß, ergänzt der Vorsitzende des SSV Bingen, Matthias Müller. Eine von der DLRG veranlasste Studie kam 2022 zu dem Ergebnis, dass fast die Hälfte der Kinder, die nicht schwimmen können, in Haushalten mit geringem Einkommen leben. 2024 und 2025 konnten mit Spendenerlösen von 12.500 Euro und dem Verzicht auf Kursgebühren beim SSV Bingen über 125 Kinder aus sozial benachteiligten Familien das Schwimmen lernen.
Das Gute soll 2026 wiederholt werden, betonen Wienand und Müller. Für beide ist das Schwimmen für jedes Kind eine grundlegende Fähigkeit unabhängig von seiner sozialen Herkunft. Die Anmeldung zu den Kursen erfolgt daher in enger Zusammenarbeit mit Einrichtungen der Jugendhilfe, Kindertagesstätten und Schulsozialarbeit.
Der Lions Club, der SSV und die Binger Unternehmen wollen 2026 auch mit Deiner Hilfe wieder helfen!
Nummerierte Lose gibt es für 5 Euro im Vorverkauf:
Binger Tourist-Info, Rosenhauer & Kunz in der Salzstraße, Landmetzgerei Dobroschke in Bingen-Dromersheim und zum Rochusfest an den Weinständen Bernhard Grünewald, Hemmes und Hermann Wendel sowie zusätzlich zum Winzerfest Weinstand Heribert Kastell sowie Josef Müller und Sohn.
Start: 3. Entenrennen am Samstag, 05.09.2025 um 15:00 Uhr
Wo: Herterbrücke (Schienen/Straßenbrücke über die Nahe) bis zum Rhein-Nahe-Eck
Mach mit für eine gute Sache – zusätzliche Spenden für „Nichtschwimmerkurse“ unter www.lions-club-bingen.de
Lions Club Bingen: Stefan Wienand übernimmt die Präsidentschaft von Jörg Berres
Bingen 28.06.2026: Im Rahmen einer Feierstunde auf der Burg Klopp übergab der bisherige Präsident des Lions Club Bingen, Jörg Berres, die Insignien des Amtes – Präsidentennadel und Glocke – an seinen Nachfolger Stefan Wienand.
Bei sehr sommerlichen Temperaturen blickte Berres auf das vergangene Lions-Jahr zurück. Ziel sei es gewesen, Bewährtes weiterzuentwickeln und zugleich neue Akzente in der Region zu setzen.
Mit dem Erlös des zweiten Binger Entenrennens konnten die Schwimmkurse des SSV Bingen für Kinder aus benachteiligten Familien weiter finanziert werden. Insgesamt erlernten bislang 116 Kinder das Schwimmen mit Spendengeldern aus den beiden Entenrennen in Höhe von 12.500 Euro sowie durch die Mitfinanzierung des SSV Bingen.
Gemeinsam mit dem Lions Club Rhein-Nahe stellte der Lions Club Bingen zudem 8.000 Euro für die Modernisierung der Unterkünfte der Herberge Bingen für wohnungs- und obdachlose Menschen zur Verfügung.
Ferner engagiert sich der Club zusammen mit den Rotariern seit nunmehr 20 Jahren für die Leseförderung an Grundschulen. Im vergangenen Lions-Jahr informierten die Lions darüber hinaus über die Präventionsprogramme „Klasse2000“ für Grundschulen sowie „Lions Quest – Erwachsen werden“ für Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen.
Auch der Umwelt galt erneut besonderes Augenmerk: Mit einer weiteren Aufforstungsaktion im Binger Wald setzte der Club sein Engagement fort und signalisierte zugleich seine Bereitschaft, dort entsprechende Initiativen von Schulen zu unterstützen.
v.l. Jörg Berres, Stefan Wienand
Der neue Präsident Stefan Wienand dankte seinem Vorgänger herzlich für dessen engagierte und erfolgreiche Präsidentschaft. Unter dem Motto „Miteinander mehr bewegen“ möchte er die erfolgreiche Arbeit des Clubs fortsetzen. Dabei hat er insbesondere die drei großen Daueraktivitäten Oldie-Night, Entenrennen und Adventskalender fest im Blick. Für Wienand stehen bei allen Aktivitäten Zusammenhalt, Freundschaft und die gemeinsame Motivation im Vordergrund, das Leben anderer Menschen ein Stück besser zu machen.
Im Rahmen der Ämterübergabe erinnerte der Club zugleich an sein 45-jähriges Bestehen. Noch einmal gewürdigt wurden die Verdienste der bereits ausgezeichneten Gründungsmitglieder: Gründungspräsident Gerhard Gutmann sowie Dieter Beiser, Dr. Detlef Budi, Dr. Klaus Berking und Dietz Grau (vgl. Pressennotiz).
Für ihre langjährige Mitgliedschaft und ihr besonderes Engagement wurden außerdem Simon Beiser (10 Jahre), Hans-Jürgen Baltes (30 Jahre), Dr. Wolfgang Schmidt (35 Jahre) und Paul Heidingsfeld (40 Jahre) mit einem Dankesschreiben des Internationalen Präsidenten von Lions Clubs International, A. P. Singh, sowie dem Milestone Chevron Award ausgezeichnet.
v.l.: Dr. Wolfgang Schmidt, Gerhard Gutmann, Paul Heidingsfeld, Dietz Grau, Präsident Stefan Wienand, Dr. Klaus Berking, Dr. Detlef Budi, Hans-Jürgen Baltes, Simon Beiser, Jörg Berres
Ehrungen erinnern an halbrunden Geburtstag des Lions Club Bingen
Bingen 17.06.2026: Im Namen des Internationalen Präsidenten von Lions Clubs International, A.P. Singh, ehrte Florian Kuhn-Winkelser, Zone-Chairperson des Lions-Distrikts Mitte-Süd, mehrere Lions-Freunde für ihre langjährige Mitgliedschaft und ihr Engagement mit dem Milestone Chevron Award.
Fünf der Geehrten können auf insgesamt 45 Jahre Mitgliedschaft im Lions Club Bingen zurückblicken und engagieren sich seit der Clubgründung für das Gemeinwohl in Bingen und der Region.
Die Auszeichnungen überreichte der Zone-Chairperson persönlich an den Gründungspräsidenten des Lions Club Bingen, Gerhard Gutmann, sowie an die Gründungsmitglieder Dieter Beiser, Dr. Detlef Budi, Dr. Klaus Berking und Dietz Grau.
v.l.: Dieter Beiser, Florian Kuhn-Winckelser, Gerhard Gutmann, Dr. Klaus Berking, Dietz Grau, Dr. Detlef Budi, Jörg Berres
Mit den Ehrungen erinnerte der Club zugleich an seinen halbrunden Geburtstag. Seit seiner Gründung setzt sich der Lions Club Bingen auf vielfältige Weise für soziale, kulturelle und gemeinnützige Projekte ein. Die Spendengelder fließen gezielt dorthin, wo öffentliche Hilfen fehlen oder nicht ausreichen.
Besonders hoben Florian Kuhn-Winkelser und Clubpräsident Jörg Berres hervor, dass der Lions Club Bingen die Gründung der Lions Clubs Ingelheim, Wittlich und Rhein-Nahe als Patenclub begleitet hat.
Darüber hinaus übernahmen zahlreiche Binger Lions-Freunde Verantwortung auf Distriktebene. Der Lions-Distrikt Mitte-Süd umfasst heute 116 Lions Clubs mit mehr als 4.000 Mitgliedern in großen Teilen von Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Südhessen.
Das Amt des Distrikt-Governors bekleideten aus den Reihen des Lions Club Bingen Gerhard Gutmann 1985/86, Werner Groß 1997/98 und Dietz Grau 2000/2001.
René Quante referiert beim Lions Club Bingen über skurrile Steuerverschwendung
Bingen, 27.05.2026: Der Geschäftsführer des BdSt Rheinland-Pfalz, René Quante, sorgte bei den Mitgliedern des Lions Clubs Bingen mit zahlreichen Beispielen für einen nachdenklichen Abend. Anhand besonders gravierender Fälle von Steuerverschwendung erläuterte er, nach welchen Kriterien Projekte in das bundesweit bekannte „Schwarzbuch“ des BdSt aufgenommen werden.
Quante erinnerte dabei nicht nur an frühere Prestigeprojekte des Landes Rheinland-Pfalz wie den Nürburgring oder die Flughäfen Hahn und Zweibrücken, die die Steuerzahler insgesamt mehrere hundert Mio. € gekostet hätten. Von diesen großen Fällen abgesehen, gebe es alljährlich Verschwendungsfälle.
Als Beispiel nannte Quante eine Ende 2021 in Koblenz in Betrieb genommene Klärschlamm-Vergasungsanlage. Die mit EU-Mitteln geförderte Anlage habe rund 7,8 Mio. € gekostet und sei nur rund 1.000 Stunden in Betrieb gewesen. Probleme seien zu wenig Klärschlamm zur Auslastung und später noch fehlendes Fachpersonal gewesen.
Ein anderes Beispiel betraf eine Flüchtlingsunterkunft in Zweibrücken. Dort errichtete das Land im Jahr 2016 für rund 2,3 Mio. € insgesamt 84 Unterkünfte am Flugplatz, die im Anschluss lediglich zwei Monate genutzt wurden – und seitdem leer stehen, aber weiterhin Miete für die genutzte Fläche kosten! Erst Mitte 2026 soll mit dem Bund eine Nachnutzung gefunden werden. Über 5,6 Mio. € an Steuergeld wurden für faktisch gar nichts verschwendet.
Ein weiteres Beispiel führte bei den Lions nur noch zum Kopfschütteln. Mit der Fusion zur Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain wurde ein Beamter über fünf Jahre lang ohne Aufgaben ins „Homeoffice“ geschickt. Die Kommunalaufsicht beziffert den Schaden auf rund 600.000 €. Der BdSt forderte eine Schadensersatzklage gegen den verantwortlichen VG-Bürgermeister – die Klage läuft bis heute.
Weitere skurrile Beispiele von Steuerverschwendung sind im Schwarzbuch des BdSt dokumentiert. In der anschließenden Diskussion warb Quante dafür, Missstände öffentlich zu machen und die Arbeit des BdSt durch eine Mitgliedschaft zu unterstützen.
v.l.n.r.: Karl-Heinz Walter, Jörg Berres und René Quante
Der Präsident des Lions Clubs Bingen, Jörg Berres, dankte dem Referenten für den informativen Vortrag. Berres verwies darauf, dass die Positionen des BdSt zuletzt auch bei den Diskussionen rund um die Bildung des neuen Landtages und der Landesregierung große öffentliche Aufmerksamkeit gefunden hätten. Als aktuelles Beispiel nannte er die Diskussion um die ursprünglich vorgesehene Doppelspitze bei Lotto Rheinland-Pfalz, die aufgrund massiver Kritik nicht umgesetzt wurde.
Gernot Ludwig, SWR: Die Recherche ist meine große Leidenschaft
Bingen 15.04.2026: Gernot Ludwig, landespolitischer Korrespondent des SWR in Mainz, erörterte beim Lions Club Bingen im Gespräch mit dessen Präsidenten Jörg Berres die aktuellen Herausforderungen für guten Journalismus. Ludwig wurde als Journalist vorgestellt, der regelmäßig komplexe und gesellschaftlich relevante Themen im Hörfunk und Fernsehen des SWR begleitet.
Seine Recherche zu den Nebeneinkünften der rheinland-pfälzischen Landtagsabgeordneten führte vor einigen Jahren zur Änderung des Abgeordnetengesetzes. Abgeordnete müssen ihre Nebeneinkünfte seitdem offenlegen. Ebenso deckte er im Umweltministerium die jahrelange rechtswidrige Beförderung von Mitarbeitern auf. Nach einer intensiven politischen Debatte gaben die Umweltministerin und der Staatssekretär ihr Amt auf.
Wie im Gespräch deutlich wurde, entwickelte Ludwig bereits früh Interesse am Journalismus und sammelte Erfahrungen bei verschiedenen Sendern und Zeitungen, bevor er 2008 zum SWR kam und dort vor rund 13 Jahren in die Fachredaktion Landespolitik wechselte. Besonders die Recherche komplexer Sachverhalte ist für den Diplom Betriebswirt zur Leidenschaft geworden.
Als wichtige Quellen nannte er unter anderem Berichte unabhängiger Institutionen wie des Rechnungshofs, aber auch vertrauliche Hinweise. Entscheidend sei dabei, dass Informanten geschützt werden und Vertrauen in die journalistische Arbeit haben können. „Guter Journalismus erfordert Verantwortung und vor allem Fakten, die immer wieder auf ihre Belastbarkeit überprüft werden müssen“, betonte Ludwig. Hartnäckigkeit und Ausdauer seien zudem unerlässlich – Recherchen könnten sich über Wochen hinziehen.
Im Gespräch wurde damit deutlich, dass qualitativ hochwertiger Journalismus Zeit, Personal und finanzielle Ressourcen erfordert. Der Rundfunkbeitrag sichere dabei eine zentrale Grundlage für die unabhängige Arbeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Zugleich wurde diskutiert, dass auch Zeitungen im digitalen Zeitalter vor großen wirtschaftlichen Herausforderungen stehen. „Gute Recherchen brauchen auch zahlende Leser“, so Ludwig.
Die Künstliche Intelligenz könne bei der Recherche oder beim Schreiben unterstützen, ersetze aber nicht die persönliche Aufarbeitung eines Themas durch Gespräche und eigene Recherchen. Gleichzeitig wachse die Herausforderung durch Desinformation, etwa durch Fake News oder KI-generierte Bilder und Videos. „Auch schnelle Informationen in sozialen Medien gehören zu unserem Auftrag. Grundlage bleibt jedoch stets sorgfältig recherchierter Journalismus“, so Ludwig abschließend.
Weinbau – jede Generation entwickelt unser Kulturgut weiter
Bingen 01.04.2026: „Wir lernen aus der Geschichte, dass wir überhaupt nichts lernen“, stellte der Philosoph Georg Wilhelm Friedrich Hegel einst fest. Ökonomierat Ingo Steitz widersprach diesem provokanten Zitat bei seinem Vortrag über die Zukunft des Weinbaus beim Lions Club Bingen entschieden. Viele Weinbaubetriebe hätten über Generationen hinweg aus der Vergangenheit gelernt und das Kulturgut Wein kontinuierlich weiterentwickelt.
Der ehemalige Präsident des Weinbauverbandes Rheinhessen und Vizepräsident des Deutschen Weinbauverbandes verdeutlichte anhand zahlreicher Gesetzesänderungen und Statistiken die aktuellen Herausforderungen für die Winzerschaft. So ist der Weinkonsum in Deutschland zwischen 2016 und 2023 von 21 auf 19 Liter pro Kopf und Jahr gesunken. Gleichzeitig schreitet der Strukturwandel voran: Die Zahl der Weinbaubetriebe ging von 2010 bis 2023 um rund 30 Prozent zurück. Während insbesondere kleinere Betriebe aufgeben, wächst die Zahl größerer Betriebe mit mehr als 20 Hektar Fläche.
Steitz betonte, dass sich Betriebe heute nur noch mit hoher Qualität sowie effizienten Produktions- und Vertriebsstrukturen am Markt behaupten können. Neben dem veränderten Konsumverhalten stellen vor allem steigende Produktionskosten, die höchsten Mindestlöhne im Wettbewerb mit anderen EU-Anbaugebieten sowie zunehmende Bürokratie die Winzer vor große Herausforderungen.
Gleichzeitig zeigte sich Steitz zuversichtlich: „Viele junge, gut ausgebildete Winzer stellen sich diesen Anforderungen und engagieren sich für ein Kulturgut, das nicht nur unsere Kulturlandschaft prägt, sondern auch für Lebensqualität und Identität steht.“
In der anschließenden Diskussion wurden auch Chancen alkoholfreier Weine und Sekte thematisiert. Deren Herstellung erfordert jedoch zusätzliche technische Verfahren, die sich wirtschaftlich meist erst bei größeren Absatzmengen darstellen lassen.
Zum Abschluss dankte der Präsident des Lions Club Bingen, Jörg Berres, dem Referenten für einen hochinteressanten Abend. Mit seinem langjährigen Engagement, ausgezeichnet unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz und der Ernennung zum Ökonomierat, zählt Steitz zu den prägenden Persönlichkeiten des Weinbaus in Rheinland-Pfalz.
TH Bingen: Fast 40 Studiengänge und digitale Angebote mit internationaler Reichweite
Bingen 18.03.2026: Die Technische Hochschule Bingen hat sich in fast 130 Jahren zu einem wichtigen Motor für Innovation, Unternehmen und hochqualifizierte Beschäftigung in der Region entwickelt. Mit derzeit rund 40 Studiengängen und etwa 150 Laboren bietet sie ein breites Spektrum über die klassischen Ingenieur- und Naturwissenschaften hinaus in interdisziplinären Angeboten wie der Biotechnologie.
Die Präsidentin der Hochschule, Prof. Dr. Antje Krause, beschrieb die TH Bingen anlässlich des Besuchs der Lions Clubs Bingen und Rhein-Nahe als „eine kleine, zugleich dynamisch wachsende Hochschule“. Ihre besondere Stärke liege in der Praxisnähe: „Kurze Wege zwischen Studierenden und Lehrenden sowie moderne, digitale und englischsprachige Studienangebote zeichnen uns aus.“
Die internationale Nachfrage nach Studienplätzen – unter anderem aus Indien – übersteigt inzwischen die vorhandenen Kapazitäten. Insgesamt fehlt der TH schon lange ein großer, multifunktionaler Hörsaal. Nach 15 Jahren Planungszeit soll ein teilbares Audimax mit 400 Plätzen in Kürze in Betrieb gehen. „Der ursprüngliche Standort in Bingen wurde 1897 als Rheinisches Technikum innerhalb eines Jahres errichtet“, so Krause mit einem Augenzwinkern. Stolz verspürt die Hochschule auch über das soeben erlangte Promotionsrecht an einigen Lehrstühlen. Damit verbindet die Hochschule praxisorientierte Lehre in noch stärker mit wissenschaftlicher Forschung.
Im Anschluss erhielten die Lions Einblicke in die Labore der Biotechnologie, einem besonders dynamisch wachsenden Studienbereich.
Dr.-Ing. Marco Witthohn erläuterte ein Forschungsprojekt mit neuartigen, transferierbaren Skalierungsverfahren für biotechnologische Prozesse am Beispiel der Kultivierung von Mikroalgen. Prof. Dr. Maik-Jörg Lehmann berichtete in einem neuen Labor über die hohen Sicherheitsstandards in der Biochemie sowie in der Zell- und Mikrobiologie. Auch praxisnahe Aspekte wurden anschaulich vermittelt: So kann beim Reinigen staubbelasteter Räume – etwa von Kellern – das Tragen einer FFP2-Maske sinnvoll sein, um Infektionen durch das Hantavirus zu vermeiden. Dieses wird über Ausscheidungen von Nagetieren übertragen.
Ein weiteres Forschungsfeld stellte Prof. Dr. Kerstin Troidl vor: In der biomedizinischen Forschung zur Wundheilung wird untersucht, wie sich insbesondere chronische Wunden besser schließen lassen. Mit künstlichen Wunden in Hautzellen von Mäusen werden Versuche gestartet, wie sich die Wunden am schnellsten wieder schließen lassen.
Abschließend präsentierte Prof. Dr. Lehmann ein internationales Zertifikatsprogramm in der Biotechnologie mit über 20 praxisorientierten Lernmodulen. Studierende aus Ruanda können daran vollständig digital teilnehmen und anerkannte Zusatzqualifikationen erwerben. Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie moderne Technologien und innovative Lehrkonzepte neue Zugänge zur Bildung eröffnen.
Nach rund zwei Stunden dankte der Präsident des Lions Clubs Bingen, Jörg Berres, für die eindrucksvollen Einblicke in die Entwicklung und die Zukunftsperspektiven der TH Bingen.
Lesen lernen heißt leben lernen
Rotary und Lions Club Bingen fördern das Lesen seit 20 Jahren
Bingen, 12.03.2026: Mit dem Erlös aus dem Verkauf der Adventskalender im Jahr 2025 kann die Leseförderung an elf Grundschulen in Bingen und Umgebung im Schuljahr 2025/26 fortgesetzt werden. Bei der Übergabe der Bücher in der Grundschule am Nahetor in Münster-Sarmsheim durch die Präsidenten der beiden Clubs freuten sich die Kinder über den neuen Lesestoff – ein eigenes Buch, das sie mit nach Hause nehmen dürfen.
Die Leseförderung startete im Schuljahr 2006/07 an den Grundschulen in Bingen mit 473 Büchern für jeweils zwei Klassen. Mit dem Start des Binger Adventskalenders im Jahr 2008 kamen im Laufe der Jahre weitere Schulen hinzu. Ferner sind alle Grundschulklassen in die Leseförderung einbezogen.
Im aktuellen Schuljahr 2025/26 erhalten die Schulen 1.514 altersgerechte und pädagogisch ausgewählte Bücher eines Schulbuchverlages. Die Bücher werden im Unterricht als wertvolle Ergänzung und Unterstützung für die Leseförderung eingesetzt, berichtete der Leiter der Grundschule, Christoph Wiemer. Die Lehrerinnen und Lehrer erhalten begleitende Handbücher mit Methodenvorschlägen, Arbeitsblättern und Anleitungen, die zur vertieften Auseinandersetzung mit den Büchern anregen. Die spannenden Themen – in diesem Jahr unter anderem Zauberin, Piraten, Meisterdieb und Europa – motivieren viele Kinder zusätzlich, ihr eigenes Buch in die Hand zu nehmen und zu lesen, so Wiemer.
Bücherübergabe in der Klasse 2 b in der Grundschule am Nahetor in Münster-Sarmsheim – letzte Reihe v.l. Jörg Berres, Nico Seidel, Christoph Wiemer, Ines Busch
Neben den Büchern erhalten auch die Fördervereine der elf Schulen eine wichtige Unterstützung in Höhe von insgesamt 12.000 Euro aus dem Verkauf der Adventskalender. Die Vereine setzen diese unter anderem für Förderangebote bei Leseschwächen ein. Über die Verwendung der Mittel wird jährlich berichtet.
Insgesamt konnten in den vergangenen 20 Jahren 208.000 Euro an Spenden für die Fördervereine sowie mehr als 25.135 Bücher für die Leseförderung bereitgestellt werden. Das ist nicht zuletzt der Verdienst der mitwirkenden Schulen, vieler treuer Käuferinnen und Käufer des Binger Adventskalenders sowie der unterstützenden Binger Unternehmen, resümierten die Präsidenten Nico Seidel und Jörg Berres.
Die Bedeutung der Aktion ist ungebrochen: Laut internationalen Vergleichsstudien ist die Lesekompetenz deutscher Viertklässler im internationalen Vergleich zuletzt gesunken; etwa ein Viertel erreicht nicht die für die weitere Schullaufbahn notwendigen Mindeststandards. Mit der Leseförderung wirken die Clubs diesem Trend gezielt entgegen, denn das Lesenlernen in der frühen Schulzeit ist eine wesentliche Grundlage für den weiteren schulischen Erfolg.
Lions Club Bingen pflanzt Obstbäume im Binger Wald
Apfel, Birne, Mirabelle und Speierling steigern Biodiversität
Bingen, 11.03.2026: Für die Freunde des Lions Clubs Bingen galt es auch in diesem Jahr im Binger Wald Bäume zu pflanzen. Mit Spaten und Pflanzwerkzeug ging es vom Forsthaus Heiligkreuz etwa eine Viertelstunde zu Fuß zum Einsatzort – bei bestem Wetter.
Dort erläuterte Maximilian Roffhack vom Forstrevier Heiligkreuz die Pflanzaktion. Neben den Hauptholzarten im Binger Wald wie Eiche, Buche oder Fichte ist ihm die Förderung weiterer und klimastabiler Baumarten wichtig. Dazu zählt auch das Streuobst. Entlang des Weges lagen zehn rund 1,60 Meter hohe Obstbäume bereit: Apfel, Birne, Mirabelle und Speierling. Der Revierleiter erklärte deren Bedeutung in Wald und Flur. Gerade in Mitteleuropa wurden solche Bäume früher bewusst an Wegen gepflanzt. Sie haben einen hohen ökologischen und kulturellen Wert und sind für viele Tierarten besonders wertvoll. Die Blüten ebenso wie die Früchte dienen zahlreichen Tieren als Nahrung. Alte Obstbäume bieten zudem Höhlen, Totholz und Rindenspalten als Lebensraum für Spechte, Fledermäuse und Käfer. Gerade die trockenresistenten Sorten wie Speierling und Wildbirne gehören dabei zu den ökologisch wertvollsten Baumarten im Wald. Der Speierling kann bis zu 30 Meter hoch und bis zu 600 Jahre alt werden.
Für die Lions war das Motivation genug, unter Anleitung des Försters die jungen Obstbäume fachgerecht zu pflanzen. Auch die Jüngsten in der Runde, Franz (4), Elena (8) und Luisa (10), waren tatkräftig und mit großer Begeisterung dabei. Noch rund zwei Jahre erhalten die jungen Bäume – gerade in Zeiten mit wenig Regen – ausreichend Wasser, damit die Anpflanzung nachhaltig gelingt.
Die nächste Lions-Generation ist aktiv dabei!
„Die Unterstützung der Aufforstung durch engagierte Bürgerinnen und Bürger ist für uns als Forstrevier ein wichtiger Beitrag – auch zur Bewältigung des Klimawandels“, betonte Revierleiter Roffhack. Oberbürgermeister Thomas Feser ergänzte: „Die Pflanzaktion des Lions Clubs Bingen zeigt wieder einmal, wie wichtig solche Initiativen für den Erhalt unserer Umwelt und zur Förderung der Biodiversität sind. Gemeinsam Verantwortung für unsere Natur zu übernehmen, ist heute wichtiger denn je.“
Der Präsident des Lions Clubs Bingen, Jörg Berres, kündigte an, dass der Club im Jahr 2026 noch eine weitere Aufforstungsaktion – diesmal in Zusammenarbeit mit Schulen – unterstützen möchte. Hierfür stünde bereits eine Spende von 750 Euro zur Verfügung.
Nach getaner Arbeit stärkten sich die Helferinnen und Helfer gemeinsam in der Gaststätte Heiligkreuz.